Was kostet ein Online-Shop 2026?

Ein Online-Shop ist nicht eine Zahl, sondern drei: Einrichtung, laufende Kosten und Gebühren je Zahlung. Hier die volle Rechnung – vom Abo-SaaS bis zum maßgeschneiderten Shop – damit nach dem Start keine „Überraschungen" auftauchen.

In diesem Artikel
  1. 3 Wege und ihre Preise
  2. Was den Preis treibt
  3. Laufende Kosten & Gebühren
  4. Günstiger starten

Drei Wege und ihre realen Preise

  • SaaS / Abo (Shopify, Shopware Cloud, Ecwid): Einrichtung 0–2000 €, dann 30–300 €/Monat. Schnellster Start, aber begrenzte Flexibilität und Abo für immer.
  • Eigener Shop beim Freelancer (WooCommerce, Shopware, PrestaShop): 3000–10 000 € einmalig. Der Shop gehört Ihnen, kein Abo für die Engine.
  • Agentur-Umsetzung: 15 000–50 000+ € – großer Katalog, ERP-/Warenwirtschafts-Integration, individuelles Design.
Bei mir: ein einfacher Shop ab 1000 €. Wenn Sie Dienstleistungen verkaufen oder B2B auf Anfrage arbeiten, ist ein Katalog mit Anfrageformular statt Warenkorb oft günstiger und ausreichend.

Was den Preis am stärksten treibt

  • Zahl und Struktur der Produkte – 30 Artikel vs. 3000 sind verschiedene Projekte (Import, Varianten, Filter).
  • Zahlungen und Versand: PayPal, Klarna, Kreditkarte, DHL/Hermes – jede Integration ist Arbeit.
  • Integrationen: Warenwirtschaft, Buchhaltung (DATEV, lexoffice), Marktplätze.
  • Recht: Widerrufsbelehrung, AGB, Datenschutz, Impressum – in der DACH-Region streng und abmahngefährdet, daher kein Punkt zum Sparen.
  • Design: angepasstes Theme vs. Entwurf von Grund auf.

Laufende Kosten & Gebühren – vor dem Start rechnen

  • Hosting: 100–400 €/Jahr (ein Shop braucht einen stärkeren Server als eine Visitenkarte).
  • Zahlungsgebühren: meist 1–3 % + Festbetrag pro Transaktion – bei 10 000 € Umsatz/Monat sind das 150–350 €.
  • Wartung & Updates: 50–500 €/Monat je nach Vereinbarung (oder selbst).
  • Marketing: ein Shop ohne Traffic verkauft nicht – Budget für SEO/Ads vom ersten Tag einplanen.

Günstiger starten – ohne Fehler

  • Sie verkaufen Dienstleistungen oder B2B? Ein Katalog mit Anfrageformular statt Warenkorb ist günstiger und einfacher.
  • Mit 1–2 Zahlungsmethoden und einem Versanddienst starten, nach den ersten Bestellungen ausbauen.
  • Nicht für Module „auf Vorrat" zahlen – ergänzen, wenn sie gebraucht werden.
  • Tempo des Shops am Handy prüfen – im E-Commerce bedeutet eine langsame Seite abgebrochene Warenkörbe.

Häufige Fragen

Was kostet ein kleiner Online-Shop?

Beim Freelancer 3000–6000 € für einen Shop mit Katalog bis ~100 Produkten, Online-Zahlungen und Versand. Bei SaaS ab 30–300 € im Monat. Einfache Shops bei mir ab 1000 €.

SaaS oder eigener Shop – was ist besser?

SaaS = schneller Start und Abo für immer. Eigener Shop = höhere Anfangskosten, aber volles Eigentum, kein Engine-Abo und freie Erweiterung.

Welche rechtlichen Kosten kommen dazu?

Widerrufsbelehrung, AGB, Datenschutz und Impressum sind in der DACH-Region Pflicht und abmahngefährdet. Diese Texte müssen angepasst werden – planen Sie sie fest ein.

Brauchen Sie eine Website oder einen Shop?

Beschreiben Sie Ihr Projekt – ich sende ein genaues Angebot und einen Zeitplan innerhalb eines Werktags. Landingpage ab 450 €, ohne Agentur-Aufschlag.

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